Tierhaltung

Die Nutztierhaltung in Bayern ist auf den Schutz von Verbrauchern, Tieren und Umwelt ausgerichtet.

Meldungen

Tierhaltererklärung seit 1. Juli 2019 erforderlich
Nationaler Aktionsplan Kupierverzicht

Schwein

© Anatolii - adobe.stock.com

Im September 2018 beschloss die Agrarministerkonferenz in Deutschland den "Nationalen Aktionsplan Kupierverzicht". Die EU-Kommission hatte zuvor bemängelt, dass in vielen Mitgliedstaaten routinemäßig der Schweineschwanz kupiert wird, um Schwanzbeißen zu vermeiden. Das Kupieren des Schweineschwanzes ist jedoch nach geltendem Recht nur erlaubt, wenn es im Einzelfall zum Schutz des Tieres oder anderer Tiere unerlässlich ist. 

Seit dem 1. Juli 2019 muss in jedem schweinehaltenden Betrieb, der kupierte Schweine hält, eine Tierhaltererklärung vorhanden sein. Diese Tierhaltererklärung muss dem Veterinäramt bei Kontrollen vorgelegt werden. Sie ist ein Jahr gültig. Der Tierhaltererklärung geht eine Risikoanalyse voraus, um mögliche Schwachstellen im Stall aufzudecken und Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Beim Zukauf von Schweinen muss neben der Tierhaltererklärung für den eigenen Betrieb auch die des Betriebes vorliegen von dem die Schweine stammen.

Informationen, Checklisten, Tierhalterklärung - Aktionsplan Kupierverzicht Externer Link

Rinder, Schafe, Ziegen
Blauzungenkrankheit in Deutschland - Freiwillige Impfungen empfohlen

Grafische Darstellung einer Kuh, auf der Insekt sitze und die Spritze bekommt

© lantapix - stock.adobe.com

Seit Dezember 2018 ist die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) zurück in Deutschland. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt die Impfung für Rinder und kleine Wiederkäuer. Wer Tiere freiwillig impfen lassen will, benötigt dazu in Bayern eine Genehmigung des Veterinäramts.  

Informationen für Tierhalter - Staatsministerium Externer Link

Einschleppung vermeiden
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine
Beitrag mit Foto

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus: Die Seuche ist nicht mehr weit von Bayern entfernt und ein Auftreten erscheint auch überall in Bayern jederzeit möglich. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wildschweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Einschleppung vermeiden - Staatsministerium Externer Link

Salmonellen in Futtermitteln - das müssen Landwirte beachten

Sojaextraktionsschrot in Futterschaufel

© LfL

Falls ein Tierhalter mit möglicherweise salmonellenbelasteten Futtermitteln beliefert wurde, muss dieser einige rechtliche Vorgaben beachten. Die betroffene Ware darf nicht mehr in den Verkehr gebracht oder verfüttert werden. Die Rücknahme der betroffenen Ware wird behördlich überwacht. Die LfL informiert, was Landwirte beachten sollten und wie mit dem Futter zu verfahren ist 

Salmonellen in Futtermitteln - Hinweise LfL Externer Link

Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen - LfL Externer Link

Info-Kurzfilm
Bayern | Tradition und Fortschritt - Die Rinderhaltung

Allgäuer Braunvieh im Stall, im Vordergrund Videosymbol
Beitrag mit Video

Josef Müller produziert auf seinem Familienbetrieb im Allgäu mit 80 Braunviehkühen hochwertige Lebensmittel dank moderner Technik und tiergerechter Tradition. Ob nun Milchviehhaltung, Rinderzucht oder Viehscheid, Josef Müller denkt in Generationen und verbindet Brauchtum mit Fortschritt. 

Info-Kurzfilm – Staatsministerium Externer Link

Schweinezucht und -haltung
Spezielles Beratungsangebot für Ferkelerzeuger

Ferkel in der Bucht

Die Schwerpunktberatung zur Ferkelerzeugung unterstützt Landwirte. Sie informiert über gesetzliche Neuerungen und aktuelle Förderkonditionen. Außerdem zielt das Projekt darauf ab, die ökonomischen und produktionstechnischen Verhältnisse im Einzelbetrieb unter Einbeziehung des Tierwohls zu verbessern. 

Schwerpunktberatung - Staatsministerium Externer Link

Schwerpunkte

Rinder- und Milchviehhaltung

Milchviehhaltung

Fast jeder zweite Milchviehbetrieb Deutschlands befindet sich in Bayern. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Rinderhaltung am AELF Roth. 

Fachzentrum Rinderhaltung Roth Externer Link

Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung

Kalb auf Weide

Das neue landesweite Fachzentrum in Schwandorf ist Ansprechpartner in Fragen der Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung.  

Fachzentrum Fleischrinderzucht und Mutterkuhhaltung Schwandorf Externer Link

Rinderzucht

Rinderzucht

Züchtung verbessert die Leistungsfähigkeit der Tiere, ihre Gesundheit und die Qualität der tierischen Erzeugnisse. Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Rinderzucht am AELF Ansbach. 

Fachzentrum Rinderzucht Ansbach Externer Link

Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch e.V.

Der Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch e.V. ist eine Selbsthilfeeinrichtung von Landwirten, um die künstliche Besamung in den Betrieben der Mitglieder durchzuführen.  

Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch e.V. Externer Link

Rinderzuchtverband Franken

Der Rinderzuchtverband Franken fördert die Rinderzucht und -haltung in seinen Mitgliedsbetrieben, aber auch die Landszucht und damit die gesamte Landwirtschaft. 

Rinderzuchtverband Franken Externer Link

Schweine

Zuchtsauen in einer Liegekoje

Überregionaler Ansprechpartner ist das Fachzentrum Schweinezucht und -haltung am AELF Ansbach.  

Fachzentrum Schweinezucht/-haltung Ansbach Externer Link

Geflügel, Schafe, Ziegen und Wild

Huhn © ccke - Fotolia.com

© ccke - Fotolia.com

Überregionaler Ansprechpartner für die Halter von Geflügel, Schafen, Ziegen und Wild ist das Fachzentrum Kleintierhaltung am AELF Kitzingen.  

Fachzentrum Kleintierhaltung Kitzingen Externer Link

Pferde

Pferde, Foto: Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger

Überregionaler Ansprechpartner für Pferdehalter ist das Fachzentrum Pferdehaltung am AELF Ansbach.  

Fachzentrum Pferdehaltung Ansbach Externer Link