Lust auf Gemüse in der Stadt
Urban Gardening präsentiert sich bei Zukunftsmarkt

An einem Herbstwochenende 2017 fand im "ELAN" in Fürth der zweite Zukunftsmarkt mit dem Titel "Markt der Möglichkeiten" statt. Etwa 20 Initiativen und nachhaltige Unternehmen informierten zu Ernährung, Landwirtschaft, Kunst, fairem Handel, Mobilität, Wohnen und Beispielen nachhaltigen Wirtschaftens.

"Lust auf Gemüse in der Stadt" lautete das Motto am Stand des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth. Zu sehen waren bodenunabhängige Systeme für den Gemüseanbau. Dazu gehörten ein "Wasserbeet" für den hydroponischen Anbau von Salaten, Pflanzsäcke und Pflanzkisten, um Gemüsearten auf Balkon, Terrasse und im Innenhof anzubauen. Auch das Modell einer Fassadenbegrünung mit Gemüse der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim war ausgestellt.
Verbraucherumfrage
Bei der Verbraucherumfrage zum Thema "Lust auf Gemüseanbau in der Stadt" ging es vor allem darum, zu erfragen, welche Motive die Bürgerinnen und Bürger haben, wieder selbst Gemüse (im eigenen Garten oder auf anderen Flächen) anzubauen und welche Informationen für den Gemüseanbau künftig von den städtischen Bewohnern gewünscht werden.
Themen des Zukunftsmarkts
Begleitet wurde die Ausstellung durch Workshops rund um die Themen Ernährungswende in der Stadt, Verkehr der Zukunft und nachhaltiges Bauen. Mit einer Podiumsdiskussion zur "Nachhaltigen Stadtentwicklung" mit Referenten wie der Fürther Stadtbaurätin Christine Lippert, Prof. Harald Kipke (Technische Hochschule Nürnberg), Uwe Scheibler vom BUND (AK Zukunftsfähige Raumnutzung), Dr. Christa Müller (anstiftung) und einem Vertreter aus dem Projekt-Team 'Parklets' der Universität Stuttgart schloss die Veranstaltung ab.