In Mittelfranken und der Oberpfalz
Pflanze und Gemüse des Jahres 2018 getauft

Jedes Jahr gibt es in Bayern eine Pflanze und ein Gemüse des Jahres. Der Bayerische Gärtnerei-Verband (BGV) stellt diese bei Veranstaltungen mit prominenten Taufpaten vor. Beratend unterstützt die Aktionen das Gartenbauzentrum Bayern Mitte am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth.

Etwa 250 teilnehmende Gärtnereien in Bayern küren die Pflanze bzw. das Gemüse des Jahres und bieten sie dann ihren Kunden an.

Luggi, unser Sunnyboy

Zwei unterschiedlich blühende Ringelblumen in Pflanztöpfen Zoombild vorhanden

© Kientzler Jungpflanzen

Ein Klassiker und doch ganz neu ist die Pflanze des Jahres 2018 in Bayern: "Luggi - unser Sunnyboy", eine Ringelblume, gewinnt mit gelben und orangefarbenen Blüten schnell das Herz von Pflanzenfreunden. Die Pflanze hält allen Stürmen stand und füllt mühelos große Gefäße. Luggi eignet sich als Partner weiterer Sommerstars: Romantisch wirkt er, wird er gemeinsam mit dem Zauberschnee gepflanzt. Kräftige Kontraste entstehen bei der Kombination mit Zauberglöckchen und Petunien in Rot- und Purpur-Tönen. Besondere Leuchtkraft entwickelt der Sunnyboy, wenn ihn dunkellaubige Blattschmuckpflanzen wie die Ziersüßkartoffel begleiten.

Romeo, das paradiesische Früchtchen

Reife Cocktailtomaten an Strauch Zoombild vorhanden

© Volmary

Das Bayerische Gemüse des Jahres 2018, eine Cocktailtomate namens "Romeo, das paradiesische Früchtchen", verspricht reiche Ernte und viel Genuss im sommerlichen Gemüsegarten. Wichtig für eine gesunde Entwicklung der Pflanzen ist ein Gefäß, in das mindestens 7 Liter frische Erde passen, sowie ein Stab oder eine Tomatenspirale. Romeo braucht einen sonnigen Platz. Seine Früchte haben einen süßen, aromatischen Geschmack.

Mittelfranken

Landrat und Organisator der Triathlon-Challenge taufen Pflanze und Gemüse des Jahres

Vorfreude auf den Sommer nahmen die Besucher der Pflanzentaufe im April 2018 bei der RegionalGärtnerei Altmann in Hilpoltstein mit. Obst und Gemüse des Jahres tauften die Taufpaten Landrat Herbert Eckstein und der Organisator der Triathlon-Challenge Roth, Felix Walchshöfer, feierlich.
In der RegionalGärtnerei Altmann steht umweltfreundliche Produktion der Pflanzen im Fokus. Nach Aussage von Horst und Markus Altmann sind torfreduzierte Erden, organische Düngemittel und der Einsatz von Nützlingen im Betrieb selbstverständlich. Gemäß dem Motto "Aus der Region – für die Region" würden außerdem die meisten Beet- und Balkonpflanzen selbst produziert.

Oberpfalz

Emilia Müller Taufpatin und Schirmherrin der Pflanze des Jahres

Mehrere Personen vor Pflanzen in GärtnereiZoombild vorhanden

© Bayerische Gartenakademie

Bereits seit 15 Jahren findet die Taufe der bayerischen Pflanze des Jahres in einem Oberpfälzer Gartenbaubetrieb statt. 2018 gestaltete die Gärtnerei Rossbacher in Auerbach den Festakt gemeinsam mit dem Bayerischen GärtnereiVerband (BGV) und der Schirmherrin Emilia Müller, Staatsministerin a.D. Die Pflanze des Jahres begeisterte auch Emilia Müller, die bereits zum 14. Mal Schirmherrin der Veranstaltung in der Oberpfalz war.
Die Gärtnerei Rossbacher bietet Pflanzen aus der Eigenproduktion unter dem Motto "Kaufen wo's wächst" an. Den unermüdlichen Einsatz der regionalen Gartenbaubetriebe würdigte auch Hans Kummert, stellvertretender Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach.

Romeo Star des Tages in Birgland

"Romeo – das paradiesische Früchten" taufte Richard Resinger, Landrat Landkreis Amberg-Sulzbach, feierlich in der RegionalGärtnerei Hubner-Füssel in Birgland. Mit dabei: Brigitte Bachmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland, und der Präsidenten des BGV, Roland Albert. Letzterer ging auf die Bedeutung des Gartenbaus in Bayern ein. Die Betriebe erwirtschafteten pro Jahr einen Betrag von ca. 10,5 Milliarden Euro.
Claudia Füssel, Inhaberin der Gärtnerei, stellte den Star des Tages, die Cocktailtomate Romeo, vor. Sie schmecke am besten frisch gepflückt aus eigenem Anbau.
Udo Füssel von der Interessengemeinschaft "Ihre RegionalGärtnerei" (IRG) informierte, dass die Mitgliedsbetriebe unter dem Motto "Regional ist erste Wahl" Gemüsejungpflanzen aus regionaler Produktion verkaufen.
Die IRG stehe für gesunde Pflanzenanzucht in der Region, den Erhalt von regionalen Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Umwelt- und Ressourcenschutz.
Fachlichen Informationen geben die regionalen Gärtner vor Ort: