Coaching Schulverpflegung

Mädchen mit Apfel in der Hand unterhält sich mit anderem Mädchen am Essenstisch.

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Das Coaching unterstützt Schulen dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Was und wie Kinder und Jugendliche essen und trinken, beeinflusst ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und Ernährungsverhalten. Die Schulverpflegung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie kann Vorbild für eine gesunde Ernährung sein, die gut schmeckt, nachhaltig und ökonomisch ist. Immer mehr Schulen wollen ihr Mittagessen entsprechend gestalten. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Mittelfranken unterstützt sie dabei mit dem Coaching Schulverpflegung.
Achtung: Aufgrund einer intensiven Evaluation wird das Coaching Schulverpflegung im Schuljahr 2019/20 aussetzen. Voraussichtlich wird es im Schuljahr 2020/21 wieder angeboten.

Feierlicher Abschluss

Beste Noten für das Engagement der Schulen

Feierlicher Schulcoaching-Abschluss 2018/19 in MünchenZoombild vorhanden

Feierlicher Schulcoaching-Abschluss 2018/19 in München

Bayernweit haben 38 Kitas und 41 Schulen in diesem Schuljahr mit der Unterstützung von Ernährungsexperten ihre Verpflegung auf den Prüfstand gestellt und verbessert.
In Mittelfranken nahmen 6 Schulen und 5 Kitas am Coaching Kita- und Schulverpflegung teil. Ernährungsministerin Michaela Kaniber überreichte den Teilnehmern im Juli 2019 in München ihre Urkunden. "Damit stellen wir Ihrem Engagement beste Noten aus: Sie haben es gemeinsam geschafft, die Verpflegung Ihrer Kinder gesünder, regionaler und nachhaltiger zu machen", sagte die Ministerin. Die Bedeutung nachhaltiger und regionaler Ernährung sei nicht nur ein wichtiger Bildungsauftrag, so Kaniber: "Die Kinder sollen das auch jeden Tag bei ihren Mahlzeiten in der Kita und in der Schule erleben und schmecken."

Coaching 2018/19 in Mittelfranken

In gemeinsamen Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer Ideen und Anregungen, um die Bayerischen Leitlinien Schulverpflegung umzusetzen – von der Gestaltung der Speisepläne nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bis hin zu mehr Nachhaltigkeit. Zusätzlich begleiten Coaches die Einrichtungen ein Schuljahr lang vor Ort - gemäß dem Motto:
"Individuelles Coaching führt zu kreativen Lösungswegen."

Eichendorffschule, Erlangen

Tische und Stühle in einem Raum
Die Mittelschule Erlangen-Eichendorffschule entwickelt sich bis zum Schuljahresende 2020/21 zu einer "reinen" Ganztagsschule mit ca. 400 Schülern. Derzeit befinden sich 250 Schüler im gebundenen Ganztag und nehmen täglich an einem warmen Mittagessen teil, das ein Caterer liefert. Nach dem Mensaumbau arbeitet der Caterer in einer Aufbereitungsküche.

Herausforderungen und Ziele

  • Wegen derzeitiger Umbaumaßnahmen sollte die Akzeptanz der Mittagsverpflegung in der Mensa gesteigert werden.
  • Außerdem wollte man das Speisenangebot in beiden Menülinien verbessern.
  • Gemeinsam einigte man sich darauf, die eigene Philosophie einer gesunden und guten Schulverpflegung schriftlich zusammenfassen.
  • Schulprojekte und Aktionen sollten die Mensa und die Mittagsverpflegung aufwerten.

Lösungswege und Ergebnisse

  • Zur Akzeptanzverbesserung präsentieren Schülergruppen im Schulgebäude regelmäßig ein ausgewähltes Gericht des Monats oder eine Zutat des Monats und verteilen kostenlose Probierhäppchen.
    Im Unterricht kochen Schüler vegetarische Gerichte nach einem vom Caterer vorgegebenen Warenkorb. Geeignete Gerichte werden in den Speiseplan des Caterers übernommen.
  • Erste Speiseplanoptimierungen wurden durchgeführt: In beiden Menülinien gibt es nun häufiger Salat/Gemüse und Naturjoghurt.
  • In der Mensa ermitteln die Pädagogen und Küchenmitarbeiter des Caterers täglich gemeinsam die Speiserestemengen. Diese Auswertungen helfen, die Bestellmengen weiter zu optimieren.
  • Auch in Sachen Ambiente und Ausstattung hat sich etwas getan: In den Speiseräumen wurden die Wände neu gestrichen und in der Küche die Einrichtung und Küchenausstattung ergänzt.

Stimmen zum Coaching

  • Küchenmitarbeiterin: "Ich wünsche mir, dass den Kindern hier unser Essen schmeckt. Dann fühle ich mich auch gut."
  • Pädagogische Betreuerin, Organisation Mensa: "Die Gespräche und der Austausch im Essensgremium geben mir wertvolle Einblicke in die Arbeitsbereiche der Küchenmitarbeiter. Es entsteht mehr Verständnis untereinander. In der Mensa können wir dadurch zu einem noch besseren Team zusammenwachsen und auch die Kinder gezielter anleiten."

Grundschule Lehrberg, Lehrberg

Außenansicht Gebäude der Grund- und Mittelschule Lehrberg
Die Grund- und Mittelschule Lehrberg bietet eine offene Ganztagsschule und für die jüngeren Schüler eine Mittagsbetreuung an. Täglich liefert der Caterer ca. 30 Essen an, die das pädagogische Personal ausgibt.

Herausforderungen und Ziele

  • Man wollte allen Beteiligten den Mehrwert und die Vorteile einer optimierten und gut organisierten Mittagsverpflegung deutlich machen.
  • Die Essensausgabe der Mittagsbetreuung sollte vorsichtig umgestaltet und optimiert werden, um ein ergonomisches Arbeiten und eine spürbare Erleichterung für die Mitarbeiter zu erreichen.

Lösungswege und Ergebnisse

  • Für die Mensa der Offenen Ganztagesklasse wurden Stühle und Tische gespendet. Dadurch wurde der Raum wesentlich wohnlicher und lädt zum Verweilen in der Mensa ein. Außerdem wird die Mensa mehrmals jährlich umdekoriert.
  • Die Schüler erhalten kostenlos ein zuckerfreies Getränkt zu jeder Mahlzeit.
  • Das Bezahlsystem ist seit April 2019 umgestellt. So wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sozial benachteiligte Kinder über "Bildung und Teilhabe" an der Mittagsverpflegung teilnehmen können.
    Eltern, deren finanzielle Situation angespannt ist, können vom Förderverein finanziell unterstützt werden.

Heinrich-Schliemann-Gymnasium, Fürth

Mitten in Fürth bietet das Heinrich-Schliemann-Gymnasium als offene Ganztagsschule an vier Tagen pro Woche eine Mittagsverpflegung an. Die Mensa ist im Altbau in der ehemaligen Hausmeisterwohnung zusammen mit dem Offenen Ganztag untergebracht. Die ca. 50 warmen Mahlzeiten liefert ein Caterer und gibt sie vor Ort aus. Durch die Innenstadtlage konkurriert die Schulverpflegung mit vielfältigen Angeboten.

Herausforderungen und Ziele

  • Der Speiseraum war räumlich sehr eingeschränkt und farblich nicht ansprechend gestaltet. Der Lärmschutz sollte verbessert werden.
  • Bisher stand den Schülern kein Wasser zum Essen zur Verfügung. Es sollte bis zum Schuljahresende ein Trinkbrunnen installiert werden, der sowohl von allen Schülern, aber auch für die Mittagsverpflegung genutzt werden kann.
  • Der Speisenanbieter woll das Angebot noch weiter nach den Regeln der DGE optimieren.

Lösungswege

  • Der bisher genutzte Platz für die Rückgabewägen bot sich für die Installation einer Garderobe und eines Regals für die Büchertaschen an. Hiermit würde sich die räumliche Enge beim Essen noch weiter verbessern.

Ergebnisse

  • Bereits nach dem ersten Coachingtermin konnten die Rückgabewägen und die Tische so umgestellt werden, dass sich die Anstellsituation entspannt hat.
  • Eine Schreinerei hat zwei Regale für Büchertaschen gefertigt und vor der Mensa bzw. im Anstellbereich aufgestellt.
  • Eine Wandtafel in der Mensa präsentiert ab sofort den Wochenspeiseplan.
  • Es wurden Karaffen und Becher angeschafft, damit die Schüler zum Essen auch trinken können.
  • Der Fragebogen zur Zufriedenheit ist in den beiden Wochen vor den Pfingstferien an die Schüler, die am Mittagessen teilnehmen, verteilt worden und wurde in den Ferien ausgewertet.
  • Ein Lärmschutz bzw. eine Schalldämmung für den Speisraum ist beauftragt. Außerdem wird der Speiseraum spätestens Ende der Sommerferien neu gestrichen.
  • Geeignete Halterungen für die Tablett Rutsche sind bereits beauftragt.

Stimmen zum Coaching

  • Herr Neubauer: "Das Coaching war wertvoll für unsere Schule. Immer wieder nachfragen, erinnern, insistieren, das Beleuchten aus verschiedenen Blickwinkeln (Schüler, Lehrer, Ganztag, Elternbeirat, Caterer). Der äußere Zwang, am Ball zu bleiben, ist wichtig, um erfolgreich zu werden."
  • Elternbeirat: "Das Coaching war bereichernd für den Mensaalltag. Dinge ansprechen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, einen Blick von außen darauf zu werfen – das hilft ungemein, Verbesserungen herbeizuführen. Das Coaching ist ein Anstoß, sich auf den Weg zu machen, etwas zu verbessern. Durch seine Mithilfe will der Elternbeirat die Möglichkeit schaffen, dass die Kinder einen Raum haben, in dem sie gerne sind. Die Nutzung der Mensa spart in der kurzen Mittagspause nicht nur Zeit, sondern soll auch Entspannung bringen. Das Instrument der Befragung soll auf jeden Fall beibehalten werden, die Auswertungen sollen online gestellt werden, damit die Kinder merken, dass sie ernst genommen werden und dass hier etwas passiert."
  • Schüler: "Die Umfrage war cool – aber es wäre auch cool, wenn wir eine Umfrage machen könnten, welche Farbe die Wände der Mensa bekommen sollen."
  • Speisenanbieter:" Es sind Fortschritte gemacht worden, vor allem die augenscheinlichen, baulichen Mängel sind beseitigt."

Peter-Vischer-Schule, Nürnberg

Außenansicht Gebäude Peter-Vischer-Schule Nürnberg
Die städtische Peter-Vischer-Schule Nürnberg vereinigt Realschule und Gymnasium unter einem Dach. Insgesamt werden in der Mensa täglich bis zu 275 von einem Catering-Unternehmen gelieferte Essen ausgegeben. Auch der Hausmeister und eine Cafeteria des Kulturladens im Haus geben Essen aus, das vornehmlich ältere Schüler nutzen. Im Rahmen größerer Umbau- und Neubaumaßnahmen soll auch die Mensa erweitert werden.

Herausforderungen und Ziele

  • Die Schule wollte ihren Mensabesuchern einen noch ausgewogeneren Speiseplan mit z.B. mehr Gemüse und Vollkornprodukten bieten.
  • Ernährungsbildende Maßnahmen sollten den Schülern das Thema "Gesunde Ernährung" näher bringen und dazu verhelfen, dass die Veränderungen auf eine bessere Akzeptanz stoßen.
  • Um die Zufriedenheit der Schüler abzufragen, wünschte sich das Essensgremium ein Feedbacksystem.
  • Weitere Ziele stehen noch zur Bearbeitung, jedoch ist im Moment der Umbau und dadurch bedingt ein Umzug der Mensa eine große Herausforderung.

Lösungswege

  • Thementage zur gesunden Ernährung sollten gezielt dabei helfen, ein gesünderes Angebot zu etablieren.
  • Gemeinsam wünschte man sich eine schrittweise Einführung von Vollkornprodukten sowie Rohkoststicks statt Salat, sowie einen Veggietag.
  • Um die Akzeptanz von Fischgerichten und vegetarischen Gerichten zu steigern, sollten als Zweitgericht die weniger beliebten Gerichte angeboten werden.

Ergebnisse

  • Die Einführung des Veggiedays ist für nächstes Jahr geplant, da sich die Mensa derzeit noch im Umbau befindet. Zur Aktzeptanzsteigerung soll dieser an einem Elternabend sowie in Zusammenarbeit mit den Lehrern in den Schulklassen vorgestellt werden.
  • Eine schönere Gestaltung des Bestellportals wird noch bis zum Ende des Jahres umgesetzt.
  • Zudem soll die Bestellung eines gesundheitsförderlichen Angebotes vereinfacht werden, indem das betreffende Gericht in der Bestellsoftware mit einem Icon markiert wird.
  • Salate werden vor Ort vom Ausgabepersonal mit Tomate oder Gurkenstücken verschönert und auch an der Erweiterung des Vollkornangebotes wird gearbeitet.

Scharrer-Mittelschule, Nürnberg

Außenansicht Scharrer-Mittelschule Nürnberg
Die Scharrer Mittelschule befindet sich im Herzen Nürnbergs. Täglich essen ca. 110 Schüler in der Mensa zu Mittag. Für den offenen und den gebundenen Ganztag wird das Essen von zwei Caterern geliefert und ausgegeben.

Herausforderungen und Ziele

  • Den Schülern sollte an erster Stelle ein Speiseraum zum Wohlfühlen mit angenehmer Atmosphäre gestaltet werden.
  • Auch eine Verbesserung des Speisenangebotes wurde angestrebt.
  • Ein weiteres Ziel ist die Steigerung der Akzeptanz seitens der Eltern und Schüler.

Lösungswege

  • Um für alle Kinder ein optimales Mittagessen gewährleisten zu können, diskutierte das Essensgremium nicht nur die Ziele der Schulverpflegung, sondern auch, wie sich die Raumgestaltung verändern sollte.
  • Besonders wichtig war dem Gremium, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Speisenplanung, Essen, das schmeckt und ein Wohlfühlklima beim Schulessen erlebbar werden sollen.
  • Zur Akzeptanzsteigerung war ein Probeessen für die Eltern geplant.
  • Durch fächerübergreifende Projekte soll den Kindern außerdem eine gesunde Ernährung auch im Unterricht weitergegeben werden.

Ergebnisse

  • Es werden bequeme Sitzkissen, Wandtatoos, Blumenkästen und weitere gestalterische Elemente für den Essensraum erworben.
  • Zudem wird ein Müllkontainer für die Essensreste selbst gemacht.
  • Das Essensangebot des Tages wird künftig auf einer Tafel und einer Pinnwand angekündigt.
  • So entsteht ein Wohlfühlort für die Mittagsmahlzeit, bei der Schule und Speisenanbieter die Kinder für gesundes Essen begeistern wollen.

Stimmen zum Coaching

  • Elternvertreterin: "Schön dass sich endlich was tut."
  • Elternvertreterin: "Es ist sehr gut, auch die Sichtweisen bzw. Begründungen für die Essensauswahl von den Essenslieferanten zu hören."
  • Speisenanbieter: "Man fühlt sich wohl in der Runde."
  • Verpflegungsbeauftragte: "Gut, dass wir so hilfreich unterstützt werden!"

Spalatin-Mittelschule, Spalt

Gebäude der Spalatin-Schule Spalt
Die Spalatin-Schule Spalt ist eine Grund- und Mittelschule im Fränkischen Seenland. Die Mittagsbetreuung besuchen etwa 60 Schüler und im Rahmen der drei Ganztagesklassen der Jahrgangsstufen 7 bis 9 essen etwa 50 Schüler in der Mensa zu Mittag. Das Essen liefert ein Caterer und gibt es vor Ort aus. Die Schule will mittels des Coachings die Qualität des Essens verbessern und die Abläufe optimieren.

Herausforderungen und Ziele

  • Das engagierte Essensgremium wollte das Speisenangebot mit Hilfe des Coachings noch attraktiver, gesünder und schmackhafter gestalten.
  • Die Herausforderung bestand darin, die Wünsche der Schule mit den Möglichkeiten des Caterers unter einen Hut zu bringen.
  • Dabei wollte man die liebevolle Atmosphäre der Mensa, die Essenspreise und die Arbeitszeiten der Mitarbeiter durch die angedachten Veränderungen möglichst erhalten.

Lösungswege

  • Die Schule einigte sich darauf, bis spätestens Ende Januar 2019 täglich Obst und Gemüse als Gemüsebeilage im Speiseplan oder als Obst-/Gemüsesticks z.B. in Gläsern, oder anders optisch ansprechend, in ihrer Mensa anzubieten.
  • In Zusammenarbeit mit dem Speisenanbieter wurde besprochen, ob bzw. wie eine Anlieferung von frischem Obst und Gemüse möglich ist. Dieses würde vom Ausgabepersonal frisch zubereitet werden.
  • Um die Akzeptanz des Essens bei den Schülern und auch den Eltern zu steigern, war eine Betriebsbesichtung beim Speisenanbieter angedacht.
  • Des Weiteren sollte mit der Anschaffung entsprechender Gerätschaften wie z.B. einer Kühltheke für Desserts und Salate, die Qualität der Speisen optimiert werden.

Ergebnisse

  • Die Testphase für die Gemüsebeilagen, wurde von den Schülern bisher sehr gut angenommen. Der Speisenanbieter liefert einmal pro Woche eine Gemüsekiste, die liebevoll vom Ausgabepersonal frisch zubereitet wird. Diese Testphase wird bis Ende des Schuljahres vom Elternbeirat finanziert.
  • Schüler, Eltern, Lehrer und das Mensapersonal haben die Küche des Speisenanbieters mit voller Begeisterungen besucht. Eltern konnten an einem Probeessen in der Mensa mit positivem Feedback teilnehmen. Dies soll auch in Zukunft möglich sein.
  • Die Mensa wurde optisch durch Bilder der Foto-AG und durch Anschaffung von Serviettenhaltern aufgewertet.
  • Erste Angebote zur Anschaffung von Kombidämpfern und Kühleinheiten wurden eingeholt. Außerdem fanden Gespräche mit der Stadtverwaltung statt.

Stimmen zum Coaching

  • Schüler über die Küchenbesichtigung: "Es war groß und sauber."
  • Schulleiter: "Das Coaching war hilfreich, um den Blick auf gesundes und schmackhaftes Essen zu schärfen."
  • Ehem. Konrektorin: "Um die Akzeptanz des Essens und der Mensa zu steigern, ist es wichtig, Einfluss zu nehmen, kreative Ideen einzubringen, Abläufe zu hinterfragen und bei Entscheidungen mitzuwirken. So ist das in Spalt geschehen... Mit Essen Schule machen. Und zwar mit Erfolg!"
  • Elternbeiratsvorsitzende: "Es gab viele Sitzungen im Mensa-Coaching-Projekt mit einem engagierten Team. Durch das Probeessen konnten wir die Eltern von der Verpflegung überzeugen."
  • Mensaleiterin: "Es war interessant, den Caterer nicht nur als Lieferant, sondern als Gesprächspartner kennenzulernen."

Ansprechpartnerin

Anne Stirnweiss
AELF Fürth
Jahnstraße 7
90763 Fürth
Telefon: 0911 99715-303
Fax: 0911 99715-600
E-Mail: poststelle@aelf-fu.bayern.de

Rückblick

Teilnehmende Schulen 2017/18 in Mittelfranken

Im Rahmen des Coachings Kita- und Schulverpflegung haben im Schuljahr 2017/18 in Mittelfranken 6 Kitas und 5 Schulen ihre Mittagsverpflegung optimiert.

Franconian International School e.V., Erlangen

Franconian International School

Franconian International School

Franconian International School e.V. (FIS)
Marie-Curie-Straße 2, 91052 Erlangen
Head of Administration: Petra Niemczyk
Business Manager: Thomas Heinrich
Verpflegungsbeauftragte/Küchenleitung: Doris Fiedler
Coach Mittagsverpflegung: Tanja Lorenz

www.the-fis.de Externer Link

An fünf Tagen die Woche bietet die Franconian International School ihren ca. 620 Schülern und 80 Kindergartenkindern ein warmes Mittagessen mit Vor- und Nachspeise sowie Hauptgericht. Das Angebot nehmen täglich durchschnittlich 280 Schüler und Kindergartenkinder sowie eine Reihe von Lehrern wahr. Sie können zwischen zwei Menülinien wählen und Wasser aus dem Spender beziehen. Einen Großteil der Speisen und Speisekomponenten bereitet die schuleigene Küche täglich frisch zu. Auf Tiefkühlgerichte und -komponenten wird weitgehend verzichtet.
Der Wunsch an das Schulverpflegungs-Coaching ist eine Optimierung des Speisenangebots und die Stärkung der Akzeptanz für die angebotene Mittagsverpflegung bei den Schülern. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung fördert nicht nur die Konzentrations- und Lernfähigkeit der Schüler, sie ist auch für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen entscheidend.
Herausforderungen
Eine Herausforderung ist es, zu erkennen, welche Speisen bei den Kindern besonders beliebt sind und welche verbessert werden müssen.
Auch der Ablauf der Mittagsverpflegung soll optimiert werden. Da hier viele Mitarbeiter an einem Strang ziehen müssen, sind regelmäßige Treffen zum gegenseitigen Austausch ein erster Schritt zu einer guten Lösung.
Lösungsansätze
Die Organisation rund um das Schulessen muss überdacht werden. Die bereits angebotene, gesundheitlich und qualitativ hochwertige Mittagsverpflegung muss den Eltern und Schülern nahe gebracht werden.
Ergebnisse
Der Standort des Wasserspenders mit Trinkbechern im Mensabereich wurde verändert, so dass es dort nun ruhiger und ordentlicher zugeht. Die Angebotszeiten der Charity-Kuchen-Verkäufe wurden eindeutig geregelt, damit sich Mittagessen und Kuchenverkauf nicht mehr in die Quere kommen. Der bestehende Newsletter wurde um Informationen rund um die schuleigene Mittagsverpflegung und Infos zur gesunden Ernährung erweitert. Nachdem einige Eltern aus dem Essensgremium in der Mensa zur Probe gegessen haben, wurden gemeinsam verschiedene Lösungsansätze besprochen, die eine entspanntere Atmosphäre beim Mittagessen schaffen sollen. Aktuell wird an neuen Richtlinien gearbeitet. Im kommenden Jahr werden diese dann schrittweise eingeführt.

Stimmen zum Coaching

  • "Das Coaching war eine sehr interessante Erfahrung und das Gremium hat einiges erreicht." Business Manager
  • "Auch zukünftig will das Essensgremium weiter an der Verbesserung in und um die Cafeteria und die Mittagsverpflegung arbeiten." Business Manager

Private Montessori-Schule, Herzogenaurach

Private Montessori Schule Herzogenaurach
Private Montessori Schule Herzogenaurach
Lohhofer Straße 32, 91074 Herzogenaurach
Vorstand: Susanne Hehn, Dagmar Ludwig
Schulleiterin: Dina Cerisier
Schulverpflegungsbeauftragte: Rebekka Oberhofer
Coach Mittagsverpflegung: Irmgard Kloosterman

www.montessori-schule-herzogenaurach.de Externer Link

Die Montessori Schule in Herzogenaurach verfügt über eine Zubereitungsküche, in der ein örtlicher Speisenanbieter von Montag bis Freitag das Mittagessen täglich frisch zubereitet. Weiterhin bietet die Schule eine Salatbar und einen Wasserspender an. Am Mittagessen nehmen täglich ca. 100 von insgesamt 164 Schülern und durchschnittlich 15 Lehrer teil. Es gibt einen Schulgarten und einen Pausenkiosk. Die Schulfamilie wünscht sich vom Verpflegungs-Coaching eine optimierte gesundheitsförderliche und wertgeschätzte Mittagsverpflegung in einer gemütlichen und familiären Atmosphäre. Die vier wesentlichen Punkte: Gesundheit, Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Wirtschaftlichkeit sollen während des Coaching-Prozesses im Fokus stehen.

Herausforderungen

  • Organisation und Rahmenbedingungen
    Das zeitlich gestaffelte Kommen und Gehen der Essensgruppen, die jeweils auch Tisch- und Aufräumdienste übernehmen, führen zu starker Unruhe und erhöhen den Lärmpegel im Speiseraum.
  • Gesundheit und Speisenangebot
    Das engagierte Küchenteam möchte mit Hilfe des Coachings das Speisenangebot in beiden Menülinien (vegetarisch und Mischkost) für die Schüler noch attraktiver, schmackhafter und gesundheitsförderlicher gestalten.
  • Wertschätzung und Kommunikation
    Die moderne und ansprechend gestaltete Mensa mit Küche und Speiseraum könnte noch enger mit dem Schulbetrieb der Montessori Schule verknüpft werden. Die Stärken und Vorzüge, die eine Frischkostküche mit sich bringt, sollen, sowohl innerhalb der Schulfamilie, als auch nach außen, positiv vermarktet werden.
  • Nachhaltigkeit und Lebensmittelqualität
    Aktivitäten der Schulbereiche Ackergrundstück, Schulkiosk und Mensa sind bisher nicht aufeinander abgestimmt. Es besteht der Wunsch in der Mittagsverpflegung noch mehr regionale Produkte und Bioprodukte einzusetzen. Die bisherigen Bemühungen zur Reduzierung von Speiseresten sollen um weitere Maßnahmen ergänzt werden.
  • Ökonomie und Kostentransparenz
    Im Küchenbetrieb sollen Wareneinkauf, Lagerhaltung und Berechnung der Produktionsmengen optimiert werden. Dadurch ist auch langfristig eine wirtschaftlich gute Basis für den gemeinsamen Betrieb der Frischkostküche das Schulteam und durch den Speisenanbieter gegeben. Außerdem stehen so eingesparte Gelder für nachhaltigere Einkäufe zur Verfügung.

Ergebnisse

  • Die pädagogischen Betreuer achten im Speisesaal verstärkt auf eine ruhige Essatmosphäre.

  • Es wurden neue Stuhlgleiter angebracht.
  • Der Ideenwettbewerb für vegetarische Gerichte, das Schüler-Kochprojekt und die Veggie-Woche haben in der gesamten Schulfamilie das Interesse für vegetarische Gerichte geweckt und Kommunikation sowie die Zusammenarbeit weiter verbessert.

  • Die Aktivitäten in der Mensa wurden aktiv beworben mit Aushängen im Schulgebäude, Artikeln sowohl in der Schulzeitung als auch in der lokalen Presse.
  • Für Aushänge und Informationen steht nun ein eigener Mensa-Schaukasten zur Verfügung.
  • Auf den Esstischen sorgen Kräutertöpfe aus dem Schulgarten mit begleitenden Informationen für Auflockerung.
  • Im Frühjahr wurden in Abstimmung mit dem Koch die Kräuter und das Gemüse für den Anbau im Schulgarten ausgewählt.
  • Der Koch animiert die Schüler, Wünsche und Kritik direkt zu äußern und ist sehr bemüht, diese im Rahmen seiner Möglichkeiten und in Absprache mit der Schule umzusetzen.

Stimmen zum Coaching

  • "Das Coaching finde ich gut. Einige tolle Anregungen und Ideen möchte ich gerne in unserer Frischkostküche umsetzen." Koch
  • "Ich freue mich, wenn unser leckeres Essen künftig noch gesünder und nachhaltiger wird." Sachaufwandsträger
  • "Für die Zukunft wünsche ich mir, die regelmäßigen Treffen und die gute Kommunikation beizubehalten." Verpflegungsbeauftragte
  • "Die Veggi-Woche war ein großer Erfolg." Speiseanbieter

Grundschule Heroldsberg

Grundschule Heroldsberg
Ansprechpartner und Kontakt:
Grundschule Heroldsberg
Schustergasse 5, 90562 Heroldsberg
Schulleiterin: Gabriele Meier
Schulverpflegungsbeauftragte: Elke Bohnhorst
Coach Mittagsverpflegung: Tanja Lorenz

www.gs-heroldsberg.de Externer Link

Die Grundschule Heroldsberg bietet ihren Schülern in den Ganztagesklassen an vier Tagen die Woche ein warmes Mittagessen, das ein Speisenanbieter warm liefert. Von Montag bis Donnerstag nehmen täglich ca. 80 Kinder dieses Angebot wahr. In der Ausgabeküche der Schule werden zusätzlich kalte Speisekomponenten wie Salate und Desserts zubereitet. Das Getränkeangebot umfasst Wasser aus einem Wasserspender und Apfelsaftschorle. Vom Schulverpflegungs-Coaching wünscht sich die Schulfamilie vor allem ein noch gesünderes und schmackhafteres Mittagessen mit einer hohen Akzeptanz, gute Ideen zur Umsetzung und eine starke Einbindung der Schüler in die Veränderungsprozesse.
Herausforderungen
Eine Herausforderung ist es die Rollenverteilung aller Akteure der Mittagsverpflegung klar aufzuteilen, denn es sind mehrere Personen an der Ausgabe beteiligt und in der Vergangenheit fand nur selten ein Austausch statt.
Zudem soll mit dem Coaching eine verbesserte Speisenauswahl erlernt werden.

Lösungswege

  • Die Aufgaben rund um die Mittagsverpflegung müssen klar verteilt sein.
  • Der Speiseplan-Check wird zu einem wichtigen Tool, um eine verbesserte Speisenauswahl treffen zu können.
  • Der Essensraum soll gestalterisch verändert werden, damit eine Wohlfühlatmosphäre für die Kinder entstehen kann.
  • Die Kinder sollen stärker in die Mittagsverpflegung eingebunden werden

Ergebnisse
Gemeinsam wurden viele gute Ideen für eine bessere Akzeptanz der Verpflegung gefunden und umgesetzt:
  • Mit allen Teilnehmern des Essensgremiums wurde ein Verpflegungsleitbild erstellt.
  • Die Kinder entscheiden nun mit, welche Mahlzeiten beim Speisenanbieter bestellt werden.
  • Nach und nach wurden Vollkornprodukte in den Speiseplan integriert und gute Mahlzeitenkombinationen gefunden.
  • Um eine hohe Zufriedenheit der Kinder zu erreichen, wurde ein Bewertungssystem eingeführt: die Schüler entscheiden, ob Sie das Gericht nochmal essen möchten oder nicht.
  • Im kommenden Schuljahr 2018/19 wird das Verpflegungsangebot auf einen 70%igen Bioanteil erhöht.
  • Das hochmotivierte Team des Essensgremiums gestaltete den Speiseraum kreativ zu einem Kinderrestaurant um.

Stimmen zum Coaching

  • "Das Schulcoaching ist für uns so wertvoll, da ein neutraler Coach unsere Mittagsverpflegung unter die Lupe nimmt." Schulleiterin
  • "Wir freuen uns, dass wir nun lernen, den Speiseplan aus ernährungsphysiologischer Sicht aufzuwerten." Verpflegungsbeauftragte
  • "Ich finde es toll, dass auch wir Eltern an den Entscheidungen für die Mittagsverpflegung beteiligt sind." Elternvertreterin

Grund- und Mittelschule Bechhofen

Grund- und Mittelschule Bechhofen
Ansprechpartner und Kontakt:
Grund- und Mittelschule Bechhofen
Pestalozzistr. 24, 91572 Bechhofen
Schulleiter: Gerhard Bräunlein
Schulverpflegungsbeauftragte: Gerlinde Leithoff
Coach Mittagsverpflegung: Helga Raab

www.vs-bechhofen.de Externer Link

Die Grund- und Mittelschule Bechhofen zählt insgesamt 445 Schüler und verpflegt als gebundene Ganztagsschule von Montag bis Donnerstag regelmäßig rund 230 Grund- und Mittelschüler sowie Lehrer mit einem warmen Mittagessen. Die Mahlzeiten liefert ein örtlicher Speisenanbieter warm an. Zusätzlich werden vor Ort Speisekomponenten, wie z.B. Salat und Desserts zubereitet. Wichtige Ziele für das Verpflegungs-Coaching sind für die Schulfamilie u.a. einen vielseitige, abwechslungsreiche Ernährung unter Einbindung regionaler und saisonaler Produkte, ein gutes Miteinander in einer ansprechenden Atmosphäre in der Mensa sowie eine stärkere Einbindung und Mitsprache der Schüler.
Herausforderungen
Vieles läuft bei der Mittagsverpflegung der Grund- und Mittelschule Bechhofen schon gut, wie z. B. die Zusammenarbeit mit dem Speisenanbieter, der ein recht ausgewogenes Speisenangebot liefert, oder die Kommunikation mit der Schulleitung, die die Essenszeiten der einzelnen Klassen stetig zu optimieren versucht.

Lösungswege

  • Einbezug der Schüler
    Eine Herausforderung im Rahmen des Coachings ist es, den Ablauf der Essensausgabe zu verbessern, um Kreuzungswege zu minimieren. Ebenso wird angestrebt, den Speiseplan der Mittagsverpflegung komplett an die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Schulverpflegung anzupassen. Hierfür werden bestimmte Themen (z. B. Warum Vollkorn?) im Unterricht thematisiert, damit die Schüler die Speiseplanveränderungen verstehen und akzeptieren.
  • Mensa und Café getrennt voneinander
    Das Ziel, in der Mensa Trinkwasser als Getränk anzubieten, lässt sich leicht umsetzen und ist daher schnell erreicht. Dafür wird in der Mensa eine Getränkestation eingerichtet, an der sich die Schüler aus Karaffen mit Wasser und ungesüßtem Kräuter- bzw. Früchtetee bedienen können. Außerdem wird das Schüler-Café aus der Mensa in die Aula im Erdgeschoss verlegt. Dies schafft während des Mittagessens mehr Ruhe und Platz und führt zur Verminderung von Kreuzungswegen, sowohl in der Mensa als auch im Schüler-Café.
Insgesamt kann man sagen: Alle Mitglieder des Essensgremiums sind motiviert und tragen tatkräftig dazu bei, dass während des Coachings Mittagsverpflegung 2017/18 sowohl die vorgegeben, als auch die selbst gesteckten Ziele erreicht werden.

Ergebnisse

  • Der Speiseplan wurde überarbeitet, so dass er weitestgehend den DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung entspricht.
  • Der Speiseplan wird wöchentlich von den Lehrkräften im Unterricht thematisiert, und mit den Schülern besprochen.
  • In dem neuen Projekt "Einfälle statt Abfälle" setzten sich die Lehrerkräfte und die Schüler mit dem Thema: "Reduzierung von Speiseabfällen" auseinander.
  • Das Schülerkaffee wird von den Schüler/innen eigenverantwortlich organisiert und bewirtschaftet. Um in der Mensa mehr Raum zu schaffen und den Lärmpegel zu reduzieren ist das Schülerkaffee in die Aula umgezogen.
  • Gläser und Krüge sind für die Mensa angeschafft worden. Somit ist gewährleistet, dass jede/r Schüler/in Wasser zum Essen trinken kann. Ein Trinkbrunnen in der Mensa ist schon seit längerem vorhanden.
  • Der Weg der Essensausgabe ist nun durch Abtrennungen vorgegeben. Somit konnten störende Kreuzungspunkte weggefallen und eine entspannte Atmosphäre während der Essensausgabe erreicht werden.
  • In der Mensa ist eine Feedbackbox aufgestellt worden: hier können Schüler und Lehrerkräfte ihre Wünsche und Ideen einbringen.
  • Zeitnah werden an den Wänden, bereits vorhandene, bunte Schalldämmplatten angebracht, so dass der Geräuschpegel weiter sinkt und die Mensa ein noch freundlicheres Ambiente bekommt.

Stimmen zum Coaching von Schülern, Lehrkräften und Mensapersonal:

  • "Heute gibt es wieder was Leckeres – das Essen hier schmeckt echt gut."
  • "Es ist manchmal ganz schön laut in der Mensa."
  • "Oh weh, da steh ich heute ja wieder ziemlich lange an, bis ich was zu essen bekomme."
  • "Es gibt jeden Tag leckere Salate an der Salatbar."
  • "Blöd, dass wir immer unsere Trinkflasche mit zum Essen nehmen müssen."
  • "Wir könnten die Mensa noch etwas schöner gestalten und dekorieren."
  • "Toll, dass wir jetzt ein Schülercafé haben."
  • "Es geht manchmal ganz schön eng zu, da kommt man mit seinem Tablett kaum durch."

Real- und Fachoberschule Schloss Schwarzenberg

Real- und Fachoberschule Schloss Schwarzenberg
Ansprechpartner und Kontakt:
Real- und Fachoberschule Schloss Schwarzenberg
Schwarzenberg 1, 91443 Scheinfeld
Schulleiter: Arno Kaesberg
Schulverpflegungsbeauftragte: Silke Starks
Küchenleitung: Waltraud Schwab
Coach Mittagsverpflegung: Renate Ixmeier

www.schloss-schwarzenberg.de Externer Link

Die Real- und Fachoberschule Schloss Schwarzenberg in Scheinfeld verfügt insgesamt über 470 Schüler. In ihrer eigenen Zubereitungsküche werden täglich für ca. 120 Schüler und Lehrer ein warmes Mittagessen mit Vor- und Nachspeise sowie Hauptgericht zubereitet. Den Essensteilnehmern stehen die Menülinien vegetarisch und nicht-vegetarisch zur Auswahl. Als Getränke werden Wasser und ungesüßter Tee angeboten. Das Schulverpflegungs-Coaching soll vor allem die Speisepläne beider Menülinien weiter optimieren und den Blick auf eine zeitgemäße Ernährung Heranwachsender schärfen.

Herausforderungen

  • Der Speiseplan soll bis zu den Osterferien optimiert werden und den Anforderungen der DGE entsprechen.
  • Im historischen Gewölbe, in dem die Mensa untergebracht ist, stellt der Lärm eine besondere Herausforderung dar. Verbessernde Lärmschutzmaßnahmen müssen besonderen Brandschutzauflagen entsprechen und von der Denkmalbehörde genehmigt werden. Eine durchdachte Mensagestaltung könnte zum einen lärmmindernd wirken und zum anderen auch Raumteiler oder Ordnungselemente mit berücksichtigen.
  • Durch eine Befragung der Essensteilnehmer soll die Akzeptanz der Mensa gesteigert werden.
  • Um der Küche mehr Rückmeldung zu geben, soll ein Feedbacksystem eingeführt werden.
  • Es werden fächerübergreifende Projekte geplant die sowohl Ernährungsthemen als auch die Mensaverpflegung in den Schulalltag mit einbeziehen.

Ergebnisse

  • Das Verpflegungsteam wurde durch eine IT Lehrkraft verstärkt, die mit Schülern im IT Unterricht Excel-Tabellen anfertigt, in denen die Speisekomponenten hinterlegt sind. Nun können daraus schnell aktuelle Speisepläne erstellt werden.
  • Für Vegetarier wurden speziell gekennzeichnete Essens-Bons eingeführt. So ist gewährleistet, dass die Portionen auch noch gegen Ende der Mittagszeit für die Schüler,
    die das bestellt haben, vorrätig sind.
  • Die Schüler, die an der Mittagsverpflegung teilnehmen, sind befragt worden. Anhand ihrer Antworten wurden verschiedene Lieblingsspeisen, die den Qualitätsstandards der DGE entsprechen, erfasst worden.
  • Für die Büchertaschen, Sportbeutel und andere Utensilien der Schüler wurde ein fester Ablageort geschaffen, damit diese im Speisesaal nicht mehr im Weg stehen.
  • Für die Jacken wurde ein Garderobenständer aufgestellt.
  • Alle Teilnehmer der Mittagsverpflegung bedienen sich am Salatbuffet, an dem die Schüler sich Salat nach ihren Wünschen, mit Dressings und Toppings nach Wahl zusammenstellen können.
  • Jedes Kind erhält zum Essen ein Glas Wasser oder ungesüßten Tee nach Wahl.
  • Die Lehrkraft für Kunsterziehung gestaltet mit ihren Schülern ein Feed-Back-System:
    Jeder Schüler bekommt einen Würfel, den er in eines von zwei Gefäßen, entweder bei "Hat gut geschmeckt" oder bei "Hat mir heute nicht geschmeckt", einwerfen kann. So muss sich jeder Schüler für eine Antwort entscheiden.
  • Noch offen sind Lösungen im Bereich Lärmschutz in der Mensa. Falls ein staatliches Förderprogramm greifen würde, das Denkmalschutz und Brandschutz für den historischen Raum der Mensa berücksichtigt, wird dieses Problem wieder aufgegriffen und eine Lösung
    angestrebt.

Stimmen zum Coaching

  • "Zurzeit sind die Teller immer leergegessen - das ist das größte Lob für unsere Küche" Verpflegungsleitung
  • "Die Befragung hat Spaß gemacht. Es gibt viele leckere Gericht, die wir bekommen." Schüler
  • "Wir sind auf einem guten Weg, alle Beteiligten geben sich größte Mühe, dass die Mittagsverpflegung für unsere Kinder alles bietet, was sie benötigen." Schulleiter
  • "Wir wollen unseren Kindern weiterhin eine Mittagsverpflegung anbieten, bei der alles frisch gekocht wird und bei der die Zutaten saisonal sind und möglichst aus der Region kommen." Verpflegungsbeauftragte